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DIGITALE TRANSFORMATION: STUDIEN BELEGEN DRINGENDEN HANDLUNGSBEDARF

Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. Bis zu 7,1 Millionen Arbeitsplätze werden in den kommenden fünf Jahren in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern wegfallen. Das geht aus einer Studie des Davoser Weltwirtschaftsforums hervor. Unternehmen, die den Trend zur digitalen Transformation verschlafen, haben dann endgültig keine Chance mehr, mit ihren traditionellen Abläufen gegen die au-tomatisierte Konkurrenz zu bestehen.

Die unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ gefasste Entwicklung entscheidet sich grundlegend von früheren disruptiven Phasen der Wirtschaftsgeschichte. Denn Arbeitsplätze, die in den kommenden Jahren verloren gehen, werden nicht wieder an anderer Stelle entstehen. Auch das geht aus der Studie des Weltwirtschaftsforums hervor, für die 350 Konzerne befragt wurden: Nur 2,1 Millionen neue Jobs, insbesondere in der IT, stehen demnach den 7,1 Millionen verlorenen Arbeitsplätzen gegenüber.

Die digitale Transformation führt dazu, dass ein großer Teil der Wertschöpfungskette überflüssig wird, sagt Karl-Heinz Land, Co-Autor des Buchs "Dematerialisierung – Die Neuverteilung der Welt in Zeiten des digitalen Darwinismus". Aus unserer Sicht bedeutet das einen massiven Wandel: Ist ein Unternehmen in der Lage, ganze Prozessketten aufzulösen, werden Abläufe sehr günstig, enorm schnell und flexibel. Durch die Automatisierung werden zudem mehr Daten generiert. Prozesse können besser ausgewertet und laufend optimiert werden. Die Konsequenz: Unternehmen, die den Wandel mitgehen, hängen Wettbewerber ab, die an althergebrachten Abläufen festhalten.

Das gilt, wie eine Studie von Cisco belegt, für sämtliche Wirtschaftsbereiche: Bis zu 40 Prozent der Unternehmen werden durch digitale Disruption "schwer verwundet, vermutlich sogar tödlich", heißt es dort. Fazit der Studienmacher: Wer sich dem Wandel nicht stellt, handelt gegenüber seinem Unternehmen grob fahrlässig.

Digitale Geschäftsmodelle werden vernachlässigt

Das beschriebene Szenario beunruhigt auch den Branchenverband Bitkom. Er hat Unternehmen aller Größen befragt, danach verfolgen nur 40 Prozent eine zentrale Digitalstrategie. Gut ein Drittel (37 Prozent) beschäftigen sich überhaupt nicht mit digitalen Prozessen. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder fürchtet daher, dass viele Unternehmen die Bedrohung durch neue, digital orientierte Wettbewerber "stark unterschätzen". Zumal es laut Rohleder "oftmals an qualifizierten Mitarbeitern mangelt, die Digitalisierung können".

Die Unternehmensberatung Accenture kommt in ihrer Studie zu einem ähnlichen Ergebnis. "In Deutschland gibt es noch zu wenig Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle konsequent nach einem strukturierten Plan aufbauen", heißt es im Fazit. Größte Hürde: Es gelinge noch nicht, digitale Kundenerlebnisse zu gestalten.

Fazit: Dringender Handlungsbedarf in Sachen Digitalisierung

Gegen die Mechanismen der Wirtschaft hilft weder ignorieren noch jammern. Wir haben bereits 2015 mehrfach darauf hingewiesen, dass Unternehmen die digitale Transformation nicht beobachten sondern im eigenen Haus einleiten müssen. Trotzdem glauben 46 Prozent der Mitarbeiter, dass es keinen Plan gibt – und haben damit wohl Recht, wie der Vergleich mit der Bitkom-Studie zeigt.

Fast alle Entscheider wissen, dass es radikale Veränderungen zu bewältigen gilt. Doch nur die Hälfte geht dabei strategisch vor. Dieses Versäumnis schlägt durch bis in die IT, die durch Fehlerbeseitigung und alltägliche Aufgaben ausgelastet wird.

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